esse defectivum


Ali Latif-Shushtari, Komponist & Regisseur

Ali Latif-Shushtari (*1990) wurde im Iran geboren. Nach dem Mathematikstudium an der High School begann er ein Studium der Festkörperphysik an der Universität Isfahan und der Universität Kashan, wo er sowohl seinen Bachelor- als auch seinen Masterabschluss mit Schwerpunkt Nanoelektronik erlangte. Parallel zu seinem naturwissenschaftlichen Studium begann er, sich autodidaktisch mit klassischer Musik zu beschäftigen, und entdeckte bald seine Leidenschaft für Musiktheorie und Komposition, was ihn schließlich dazu veranlasste, seinen akademischen Schwerpunkt zu ändern.

Im September 2019 wurde er direkt in den Masterstudiengang Komposition an der Hochschule der Künste Bern (HKB) aufgenommen, den er im Oktober 2022 unter der Betreuung von Xavier Dayer, Simon Steen-Andersen und Leo Dick erfolgreich abschloss. Er nahm an zahlreichen Workshops und Meisterkursen teil, unter anderem bei Stefan Prins, Mauro Lanza, Dieter Ammann, Oscar Bianchi und Gilbert Nouno. Seine Werke wurden von Ensembles wie Ensemble ICTUS, Ensemble MISE-EN, Windspiel Duo für Neue Musik, Ensemble Shockwave und Ensemble Vortex aufgeführt.

Darüber hinaus war er einer der beiden Assistenzkomponisten und Co-Regisseure der Projekte CHROMA XXI und XXII, einer Installation aus Instrumenten und Klangobjekten von Rebecca Saunders, die im Oktober 2021 realisiert wurde. Im Jahr 2024 wurde sein Musiktheaterwerk Too Much Music im Rahmen des Musikfestivals Bern in Zusammenarbeit mit dem Robert Walser-Zentrum uraufgeführt. Derzeit ist er Doktorand an der Hochschule für Musik Freiburg.

 

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